Wir treffen uns davor im Café der Ratshauspassage.
Unser Thema im April:
Wir - Frauen in Schwarz gegen Krieg und Gewalt Hamburg – wollen heute unsere Ablehnung des Krieges zwischen dem Iran, Israel und den USA in den Mittelpunkt stellen.
Dabei denken wir besonders an die Bevölkerung im Iran und in dem Libanon, die in Leidenschaft gezogen werden. Jedoch möchten wir die Ukrainer*Innen und Palästinenser*Innen nicht vergessen, die im Schatten dieses neuen Konflikts in Vergessenheit geraten.
Seit September 2022 versucht verstärkt die iranische Zivilbevölkerung ihre Freiheit zu erlangen und demonstriert gegen ein repressives System, das vor Folter und Exekutionen nicht zurückschreckt. In diesen Tagen sind die Menschen im Iran außerdem den Bomben Israels und der USA ausgeliefert. Angesichts dieser Realität scheint ein von Donald Trump erwähnter System Change von innen völlig unrealistisch.
Dieser Krieg hat aber in kurzer Zeit Dimensionen erreicht, die zu einem regionalen Flächenbrand ausarten könnten. Denn es geht nicht einfach um die Sicherheit Israels, die sich vom Iran in ihrem Existenzrecht bedroht sieht, sondern auch um Atomwaffen, um Öl und um Macht.
- Jeden Tag sterben unschuldige Menschen.
- Jeder Tag kostet der Krieg der US Regierung Milliarden für Munition.
- Jeden Tag vergiften brennende Öl-Anlagen Luft, Wasser und Boden und gefährden die Gesundheit der Menschen in den betroffenen Ländern.
Von Deutschland und Europa aus nehmen wir wahr, dass internationale Regeln wie das Völkerrecht oder Institutionen wie die UN außer Acht gelassen werden. Diplomatie wird an den Rand gedrängt und es herrscht die Macht des Stärkeren.
Außerdem führt die Blockade der Straße von Hormus durch die iranische Regierung zu Engpässen bei Öllieferungen, die wiederum zu Preisschwankungen und -erhöhungen führen. Dieses hat enorme Konsequenzen für die Wirtschaft in den meisten Ländern und für Millionen Menschen, die davon betroffen sind. Inklusive der Menschen in Deutschland.
