Friedensweg Altona am Samstag, 9. Mai
Friedens- und Hoffnungsweg: Frieden geht!
Wir informieren:

HIER KOMMT IHR ZUR ABSCHLUSSERKLÄRUNG 2026 DES 2. VERWEIGERT-KONGRESSES!
HIER KOMMT IHR ZUM NEUEN VERWEIGERT-SOLI-FONDS!
Die von der Bundesregierung nach dem russischen Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 ausgerufene militärische „Zeitenwende“ hat zu einer massiven Aufrüstung der Bundeswehr geführt. Neben neuer Ausrüstung soll es auch neues Personal geben, um die neuen Waffen zu bedienen: Von aktuell rund 180.000 soll die deutsche Armee in den nächsten Jahren auf über 260.000 Soldat*innen wachsen. Damit soll Deutschland „kriegstüchtig“ gemacht werden.
Um genug junge Menschen für den Armeedienst zu bekommen, hat der Bundestag ein neues Wehrdienstgesetz beschlossen: Ab Anfang diesen Jahres erhalten alle jungen Menschen Werbebriefe der Armee (und junge Männer gezwungen werden einen Fragebogen auszufüllen). Es gibt wieder eine Wehrerfassung und Wehrüberwachung. Ebenfalls ab 2026 sollen wieder erste Zwangsmusterungen stattfinden. Informationen darüber, wie man den Dienst in der Armee – auch vorab schon – verweigern kann, gibt es auf www.verweigern.info
Wir treffen uns davor im Café der Ratshauspassage.
Unser Thema im April:
Wir - Frauen in Schwarz gegen Krieg und Gewalt Hamburg – wollen heute unsere Ablehnung des Krieges zwischen dem Iran, Israel und den USA in den Mittelpunkt stellen.
Dabei denken wir besonders an die Bevölkerung im Iran und in dem Libanon, die in Leidenschaft gezogen werden. Jedoch möchten wir die Ukrainer*Innen und Palästinenser*Innen nicht vergessen, die im Schatten dieses neuen Konflikts in Vergessenheit geraten.
In Hamburg am Ostermontag, 6. April, 12 Uhr, ab S- Landwehr.
Andacht zum Beginn mit Bärbel Fünfsinn, Irmgard Busemann und Posaunen.
Frauen in Schwarz laden dazu ein!
26. Kreuzweg für die Rechte der Geflüchteten "Es ist genug!"
Mit diesem Wort aus dem Lukasevangelium (22,38) gehen wir auf den 26. Kreuzweg für die Rechte der Geflüchteten.
Jesus weist das Angebot seiner Freunde zur Gewalt zurück mit dem Ausruf: „Es ist genug!“
Heute rufen wir angesichts des Umgangs mit Geflüchteten in den Unterkünften und Behörden, der Verschleppung von Leistungen und der Unterbringung in Zelten mitten im reichen Deutschland: „Es reicht! Es ist genug!“
Zum Wortbruch gegenüber den Menschenrechtler*innen und Ortskräften in Afghanistan, denen die deutsche Regierung nach der Machtübernahme der Taliban eine Aufnahmezusage gegeben hatte, sagen wir:
„Es ist genug gelogen! Steht endlich zu Eurem Wort!“
Und gegen Rechtsbruch an den deutschen Grenzen, gegen die widerrechtlichen Abweisungen von Menschen auf der Flucht und der offenen Gewalt an den europäischen Außengrenzen schreien wir:
„Stoppt das Sterbenlassen! Es ist genug!“
Seit 26 Jahren gehen wir diesen Weg des Kreuzes mit Jesus und mit den Menschen, die heute ausgegrenzt werden, leiden und sterben an den Ungerechtigkeiten unseres Asyl- und Migrationsregimes.
Dieser Kreuzweg ist sowohl ein Gottesdienst zum Karfreitag wie auch eine politische Demonstration.
Dazu laden wir herzlich ein!

Wir veröffentlichen einen bedeutenden Appell von 353 iranischen Aktivist:innen und Akademiker:innen, die im Iran leben. Sie haben ein Manifest mit einem einfachen und unmissverständlichen Titel veröffentlicht: „Nein zum Krieg.“
WIE KANN DIE WELT IMMER NOCH SCHWEIGEN?
Trumps Friedensplan ist ein Papier, das die Welt beschwichtigen soll, nicht mehr. Sein in Davos offiziell angekündigter „Friedensrat“ („Board of Peace“) wird als Weg zur Stabilität gepriesen, während Kritiker ihn als direkten Versuch bezeichnen, die UNO zu untergraben und das Völkerrecht durch einen Pay-to-Play-Club aus Vasallen, Milliardären und Machthabern zu ersetzen. Palästinenser sind nicht eingebunden, und wenn, erscheinen sie als untergeordnete Menschen, die sich kritiklos dem neuen System anpassen müssen. Die viral gegangenen Bilder von Jared Kushners Visionen eines Wiederaufbaus Gazas, zeigen keine Spur mehr von einem Jahrhunderte alten historischen, kulturellen, menschlichen Erbe Palästinas in Gaza. Der Friedensplan ist nichts als ein Immobilien-Deal, deshalb kann er auch hinausgezögert werden, 2 Mill. Menschenleben kommen darin nicht vor.
Wie die Menschen in Gaza die materielle, ethische und psychische Zerstörung in diesem 3. Winter, den Mangel an den allernotwendigsten Hilfsgütern, den täglich durch Israel gebrochenen „Waffenstillstand“ zu überleben versuchen, verschwindet zunehmend aus den Medien. Stattdessen verzögern ständig neue Kriegsdrohungen (Iran, Kuba etc.) eine annähernd zufriedenstellende Lösung für die Menschen in Gaza, aber auch in der West Bank.