In Hamburg am Ostermontag, 6. April, 12 Uhr, ab S- Landwehr.
Andacht zum Beginn mit Bärbel Fünfsinn, Irmgard Busemann und Posaunen.
In Hamburg am Ostermontag, 6. April, 12 Uhr, ab S- Landwehr.
Andacht zum Beginn mit Bärbel Fünfsinn, Irmgard Busemann und Posaunen.
Frauen in Schwarz laden dazu ein!
26. Kreuzweg für die Rechte der Geflüchteten "Es ist genug!"
Mit diesem Wort aus dem Lukasevangelium (22,38) gehen wir auf den 26. Kreuzweg für die Rechte der Geflüchteten.
Jesus weist das Angebot seiner Freunde zur Gewalt zurück mit dem Ausruf: „Es ist genug!“
Heute rufen wir angesichts des Umgangs mit Geflüchteten in den Unterkünften und Behörden, der Verschleppung von Leistungen und der Unterbringung in Zelten mitten im reichen Deutschland: „Es reicht! Es ist genug!“
Zum Wortbruch gegenüber den Menschenrechtler*innen und Ortskräften in Afghanistan, denen die deutsche Regierung nach der Machtübernahme der Taliban eine Aufnahmezusage gegeben hatte, sagen wir:
„Es ist genug gelogen! Steht endlich zu Eurem Wort!“
Und gegen Rechtsbruch an den deutschen Grenzen, gegen die widerrechtlichen Abweisungen von Menschen auf der Flucht und der offenen Gewalt an den europäischen Außengrenzen schreien wir:
„Stoppt das Sterbenlassen! Es ist genug!“
Seit 26 Jahren gehen wir diesen Weg des Kreuzes mit Jesus und mit den Menschen, die heute ausgegrenzt werden, leiden und sterben an den Ungerechtigkeiten unseres Asyl- und Migrationsregimes.
Dieser Kreuzweg ist sowohl ein Gottesdienst zum Karfreitag wie auch eine politische Demonstration.
Dazu laden wir herzlich ein!

Wir veröffentlichen einen bedeutenden Appell von 353 iranischen Aktivist:innen und Akademiker:innen, die im Iran leben. Sie haben ein Manifest mit einem einfachen und unmissverständlichen Titel veröffentlicht: „Nein zum Krieg.“
WIE KANN DIE WELT IMMER NOCH SCHWEIGEN?
Trumps Friedensplan ist ein Papier, das die Welt beschwichtigen soll, nicht mehr. Sein in Davos offiziell angekündigter „Friedensrat“ („Board of Peace“) wird als Weg zur Stabilität gepriesen, während Kritiker ihn als direkten Versuch bezeichnen, die UNO zu untergraben und das Völkerrecht durch einen Pay-to-Play-Club aus Vasallen, Milliardären und Machthabern zu ersetzen. Palästinenser sind nicht eingebunden, und wenn, erscheinen sie als untergeordnete Menschen, die sich kritiklos dem neuen System anpassen müssen. Die viral gegangenen Bilder von Jared Kushners Visionen eines Wiederaufbaus Gazas, zeigen keine Spur mehr von einem Jahrhunderte alten historischen, kulturellen, menschlichen Erbe Palästinas in Gaza. Der Friedensplan ist nichts als ein Immobilien-Deal, deshalb kann er auch hinausgezögert werden, 2 Mill. Menschenleben kommen darin nicht vor.
Wie die Menschen in Gaza die materielle, ethische und psychische Zerstörung in diesem 3. Winter, den Mangel an den allernotwendigsten Hilfsgütern, den täglich durch Israel gebrochenen „Waffenstillstand“ zu überleben versuchen, verschwindet zunehmend aus den Medien. Stattdessen verzögern ständig neue Kriegsdrohungen (Iran, Kuba etc.) eine annähernd zufriedenstellende Lösung für die Menschen in Gaza, aber auch in der West Bank.
Tagebuch eines ukrainischen Soldaten
Der ukrainische Künstler und Kameramann, Dmytro Dokunov, ist eigentlich Krishna-Anhänger, Hippie und Pazifist. Als er vor die Wahl gestellt wird, den Kriegsdienst zu verweigern oder der Armee beizutreten entscheidet er sich für Letzteres und zieht in den Krieg. Mit ständig eingeschalteter mobiler Kamera dokumentiert er seine Erfahrungen und stellt sich existenziellen Fragen.
Mahnwache für den Frieden am 4. März 2026, Ort: Ida-Ehre-Platz / Mönckebergstraße; Zeit: 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr.
Wir treffen uns davor im Café der Ratshauspassage.
Wir danken allen Frauen, die sich weltweit für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen.
Maria Ressa,Phillipinen, Friedensnobelpreisträgerin 2021:
Mut: sprechen, wenn schweigen sicherer ist; Brücken bauen, wenn Mauern einfacher erscheinen; für die Wahrheit eintreten, auch wenn man das Gefühl hat, dass die ganze Welt gegen einen ist.
Narges Mohammedi, Iran, Friedensnobelpreisträgerin 2023:
Wir dürfen uns niemals unterschätzen.
Rigo. Menchu, Guatemala, Friedensnobelpreisträgerin 1992:
Meine Worte sind meine Waffen.
Jody Williams, USA, Friedensnobelpreisträgerin 1997:
Frieden bedeutet nicht die Abwesenheit von Gewalt, sondern beruht auf Gerechtigkeit.
Wir trauern - heute - jeden Tag - um jedes durch Gewalt getöte Menschenleben!
Am 24. Februar 2026 jährt sich der russische Angriff auf die
Ukraine zum vierten Mal. Er verursacht weiter Leid, Tod und Verwüstung, mit
jedem Tag kommen immer mehr Menschen ums Leben, werden körperlich verletzt oder
psychisch traumatisiert.
Europa und Deutschland rüsten auf
- wo bleiben die Anstrengungen den Krieg zu beenden,
- warum greifen die Sanktionen gegen Russland kaum,
- wo gibt es Gespräche mit China, um Russland zur Rückkehr zu
Vernunft und Menschlichkeit- auch der eigenen Jugend gegenüber - zu bewegen, und
zum Einlenken der Zerstörung zu bewegen.
Frauen in Schwarz Hamburg