Dienstag, 27. Oktober 2026

„couragiert widerständig“ . Unsere nächste Mahnwache am 4. November 2026

Unsere nächste Mahnwache ist am 4. November ab 16.30 Uhr am Ida Ehre Platz, Hamburger Innenstadt.

Wir treffen uns davor in der Rathauspassage ab 15.30 Uhr.

Das Thema dieser Mahnwache:  „couragiert widerständig“. Unter dem Motto findet vom 8. bis 18. November 2026 die Ökumenische FriedensDekade statt. 

Kriege sind menschengemacht, sie sind Katastrophen des Versagens der Menschlichkeit. 

Schwere Menschenrechtsverletzungen durch israelisches Militär in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten waren 1988 der Anlass für gemeinsame Mahnwachen israelischer und palästinensischer Frauen. Schwarz gekleidet trauerten sie um die Opfer und protestierten gegen Gewalt. Bis heute mahnen die „Women in Black“ in Israel mit regulären Mahnwachen mit der Forderung: „Endet die Besetzung.

Frauen des Friedens – Pionierinnen mutiger Widerständigkeit

Im Rahmen der Friedensdekade wurden Biographien von Friedensstifterinnen veröffentlicht. 

Warum gerade Frauen? Warum gerade jetzt?

Diese Serie stellt zwölf außergewöhnliche historische Frauen vor. Menschen, die ihre Lebenszeit, ihr Leben als Zeugnis für den Frieden gelebt haben.

Von Bertha von Suttner, die 1889 mit ihrem Roman „Die Waffen nieder!“ Europa erschütterte, über Sophie Scholl, deren Widerstand gegen die NS-Diktatur ihr das Leben kostete, bis zu Malala Yousafzai, die heute Bildung als stärkste Waffe gegen Gewalt versteht.

Sonntag, 25. Oktober 2026

Femizide sichtbar machen: Femizid-Watch jetzt!

Wir unterstützen

Gestartet von: DACH-Vernetzung „Stoppt Femizide“

Femizide sichtbar machen: Femizid-Watch jetzt!

Wir fordern von der Bundesregierung die Einrichtung einer unabhängigen Femizid-Beobachtungsstelle („Femizid-Watch“), wie es sie längst in Spanien gibt.  

Donnerstag, 1. Oktober 2026

„Der Tag der Gewaltfreiheit“ - nächste Mahnwache am 7 Oktober

Unsere nächste Mahnwache ist am  7 Oktober ab 16.30 Uhr am Ida Ehre Platz, Hamburger Innenstadt.

Wir treffen uns davor in der Rathauspassage ab 15.30 Uhr.

Das Thema dieser Mahnwache:  „Der Tag der Gewaltfreiheit“ 02. Oktober 2026:

Tag der Erinnerung an die Bedeutung der Gewaltfreiheit und an ein friedliches Miteinander.

Der „Tag der Gewaltfreiheit“ wurde 2007 von den Vereinten Nationen bewusst auf den Geburtstag von Mahatma Gandhi gelegt, dem indischen Freiheitskämpfer und Pazifisten.

Mahatma Gandhi

Geboren: 02.10.1869 – Ermordert:30.01.1948

Er war und bleibt ein großes Vorbild für ein machtvolles Wirken ohne Gewaltanwendung, damit tödliche Ungerechtigkeit und Unterdrückung ein Ende finden können. Er hat den Weg geebnet zum Ende der Kolonialherrschaft in Indien, hat die Menschenrechte für alle Menschen eingefordert, ob arm, reich, Mann oder Frau.

Auch heute, 150 Jahre später, in der Zeit vieler Kriege und Bedrohungen weltweit, viel Hass und Gewalt, rufen wir auf zur Besinnung auf den Wert, die Schönheit und Kraft eines friedlichen Miteinanders.

Nato als Friedenspreisträger?

 „Das ist ungefähr so, als würde man die Metzgerinnung mit dem großen Vegetarierpreis auszeichnen.“

Heribert Prantl Süddeutsche Zeitung 13.11.2025

pax christi Münster gratuliert!

21. Sep 2026

Wir gratulieren der größten Friedensbewegung der Welt, der NATO, zum Internationalen Preis des Westfälischen Friedens!

Endlich ist es soweit.

Die größte Friedensbewegung der Welt, die NATO, mit rund 3,5 Millionen wehrbereiten Mitgliedern und einem Etat von 1.500.000.000.000 $ bekommt den Internationalen Preis des Westfälischen Friedens, der mit 100.000 € dotiert ist. 

Man könnte meinen, in einer weinseligen, abendlichen Runde haben sich friedensbewegte Unternehmer einen Scherz erlaubt.

Aber lassen wir die Ironie.

1,5 Bill. US-Dollar, nach SIPRI waren dies im Jahr 2024 rund 55 % der weltweiten Militärausgaben. Im Vergleich dazu kommt Russland nur auf 5,5 %.

Einen Friedenspreis für ein Bündnis mit einem Kriegsminister in den USA?

Donnerstag, 17. September 2026

Ringvorlesung Friedensbildung

Die Universität Hamburg bietet Ringvorlesungen zum Thema Friedensbildung an. 

"Friedensbildung stärkt die Wahrnehmung und vermittelt Fähigkeiten zum konstruktiven Umgang mit Konflikten. Das Thema wird hier in einem doppelten Sinn verstanden: Zum einen wird Bildung als "Arbeit an der Kultivierung der Gesellschaft und der eigenen Biografie" verstanden (Martin Kahl), zum anderen bedeutet Friedensbildung auch die theoriegeleitete Praxis der friedlichen Klärung und nachhaltigen Lösung von politischen und sozialen Konflikten. Mitglieder des Initiativkreises Friedensbildung und Gäste bieten einen Einstieg in das Themengebiet."

Die Vorlesungsreihe beginnt am 15.10.2026. Sie finden statt donnerstags, 16:15 - 17:45 Uhr, Phil-Turm, Von-Melle-Park 6, Hörsaal B

https://www.zfw.uni-hamburg.de/oeffentliche-vortraege/wintersemester/05-friedensbildung.html

Sonntag, 13. September 2026

Demo am 26.9.2026 : Nein zum Kriegsmanöver Red Storm Charlie! Ja zu sozialem Fortschritt!

Treffen am 13.45 Uhr am Reesendamm. 26 September 2026.

Wir sagen Nein zur Militarisierung kirchlicher und diakonischer Dienste! Seelsorge bleibt zivil!

FrauenStimmen für Frieden, Friedensruf im Norden, Frauen in Schwarz

Wir widersetzen uns der Einbindung von Kirche in den „Operationsplan Deutschland“. Seelsorge darf nicht für militärische Planung und Kriegsvorbereitung funktionalisiert werden.

Zivil ist zivil bleibt zivil!