Red Hand Day am 12. Februar
Mitglieder des Deutschen Bündnis Kindersoldaten:
Deutsche Friedensgesellschaft DFG-VK, FRIEDENSBAND, Kindernothilfe, Dt. NK des Lutherischen Weltbundes, missio, pax christi, Quäker-Hilfe Stiftung, Terre des Hommes, World Vision
Ex-Kindersoldat appelliert an die Bundesregierung: „Lassen Sie diese Kinder nicht allein“Anlässlich des morgigen Red Hand Day, des internationalen Aktionstages gegen den Einsatz von Kindern und Jugendlichen als Soldatinnen und Soldaten, fordert das „Deutsche Bündnis Kindersoldaten“ die Bundesregierung auf, Kindern und ihren Familien aus Kriegsgebieten Asyl zu gewähren und die massiven Kürzungen der humanitären Hilfe rückgängig zu machen.
In über 20 Ländern weltweit werden Kinder und Jugendliche in Kriegen und bewaffneten Konflikten getötet, verletzt, entführt, sexuell missbraucht und als Soldatinnen und Soldaten rekrutiert. Die meisten von den Vereinten Nationen dokumentierten Rekrutierungen von Kindersoldatinnen und -soldaten fanden in der Demokratischen Republik Kongo, Nigeria und Somalia statt. Die für Kinder tödlichsten Kriegsgebiete durch Bombenangriffe, Minen oder Feuergefechte waren Israel und die besetzten palästinensischen Gebiete, der Sudan, Myanmar und Burkina Faso. Wegen stark sinkender Mittel fehlt humanitäre Hilfe vielerorten oder ist bei weitem nicht ausreichend. Außerdem wurde sie insbesondere in Kriegsgebieten so stark behindert wie nie zuvor, besonders in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten, Afghanistan, Haiti, Ukraine, Äthiopien und Myanmar.

