Wir treffen uns in der Rathauspassage ab 15.30 Uhr
Mahnwache ab 16.30 Uhr am Ida Ehre Platz, Hamburg Innenstadt.
DIE HOFFNUNG NICHT VERLIEREN
Heute – am 1. Juli 2026 – mahnen wir erneut gegen Krieg und Gewalt in der Welt.
Wir denken ganz besonders an die Menschen in Gaza und dem Libanon, die hilflos ertragen müssen, wie ihr Lebensgrundlage zerstört werden,
an die Menschen im Iran, deren Hoffnung auf eine Systemänderung im Land zerschlagen wurde. Die Repression wird schlimmer und das Regime scheint gestärkt aus dem Konflikt mit den USA herauszukommen;
an die Menschen in der Ukraine, die seit über 4 Jahren im Krieg leben.Hoffnung?
Hamburg ist dabei, wenn mehrere
Hundert Städte am 8. Juli in Deutschland im „Mayors for Peace-Netzwerkes“
Friedensflaggen vor den Rathäusern hissen,
um ein Zeichen gegen Atomwaffen zu setzen.
Hier in Deutschland, wie auch in anderen europäischen Ländern, werden Unsummen in die Rüstung und Kriegsvorbereitung investiert und
gleichzeitig Ausgaben für soziale Projekte gekürzt oder sogar gestrichen. Außerdem wird verstärkt atomare Abschreckung in Betracht gezogen.
Diese Entwicklungen beobachten wir mit großer Sorge, genauso wie den Rechtsruck, der die ganze Welt erfasst und in unzähligen Ländern die Gesellschaft in zwei Lagern spaltet. Letztes Beispiel: Kolumbien, wo der extremrechte Kandidat mit 49,6% der Stimmen gegenüber 48,7% für den Kontrahenten die Präsidentschaftswahl gewonnen hat.
Hoffnung setzen wir heute auf die „Mayors for Peace“. Am 8. Juli werden an den entsprechenden Rathäuser Flaggen gehisst, als Zeichen für den Frieden:
Hamburg ist dabei, wenn mehrere Hundert Städte am 8. Juli in Deutschland im „Mayors for Peace-Netzwerkes“ Friedensflaggen vor den Rathäusern hissen, um ein Zeichen gegen Atomwaffen zu setzen.
Außer Flagge hissen ist aus dem Rathaus Hamburg nichts Weiteres geplant (Auskunft vom 23. 6. 26)!
Das weltweite Netzwerk mit über 8.000 Städten wurde 1982 vom Bürgermeister der Stadt Hiroshima gegründet. Die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, die 1945 von zwei Atombomben verwüstet, verbrannt und verstrahlt wurden, mahnen uns, alles zu tun, dass dies nie wieder geschieht.
Jedoch: Weltweit werden die Atomarsenale aufgerüstet, Atomwaffenabkommen sind gekündigt, Abrüstungsverhandlungen finden nicht statt. Die Kriege in der Ukraine, der Krieg im Iran, die Spannungen zwischen Indien und Pakistan zeigen, wie fragil das sogenannte atomare „Gleichgewicht des Schreckens“ ist. In Europa werden Stimmen laut, die eine US-unabhängige, eigene Atombewaffnung anstreben.
Hamburg beteiligt sich neben der Ausfuhr von Waffen und Munition auch an Übungen für den „Ernstfall“.
Wir fordern:
Keine Exporte von Waffen und Munition aus dem Hamburger Hafen!
Keine atomaren Waffentransporte durch Hamburg, durch Deutschland, durch Europa!
Zielführender für ein gewaltfreies Miteinander sind Anstrengungen zur Konfliktlösung auf allen Ebenen.Wir fordern:
Deutschland unterschreibt den UN-Atomwaffenverbotsvertrag!
Deutschland verzichtet auf nukleare Teilhabe!
Infos: Aktionsbündnis „atomwaffenfrei.jetzt“ www.atomwaffenfrei.de


