Sonntag, 26. Juli 2026

Mahnwache am 5 August 2026

Wir treffen uns in der Rathauspassage ab 15.30 Uhr,

Mahnwache am 5. August ab 16.30 Uhr am Ida Ehre Platz, Hamburger Innenstadt.

Im August gedenken wir der Opfer von Hiroshima 6.8. und Nagasaki 9.8.1945

Mehr Atomwaffen werden unsere Welt nicht sicherer machen. Abschreckung dient nicht der Friedenssicherung. Deutschland hat inzwischen die höchsten Militärausgaben seit 1990 und befindet sich weltweit auf Platz 4. 2026 sollen die Militärausgaben auf 108,2 Milliarden Euro steigen. Die einzigen Menschen, die von diesen Ausgaben profitieren werden, sind die Aktionäre der großen Rüstungsunternehmen.

Gedanken von Klaus Moegling bei Pressenza:

Darf man noch öffentlich von Frieden und Abrüstung sprechen?

Abrüstung als Forderung scheint angesichts der offiziell verbreiteten Sicherheitslage abwegig und erhält in den Mainstream-Medien auch keine Beachtung. Die Regierungen sind im Gegensatz zur Abrüstungsforderung bereit, einen großen Teil ihres gesellschaftlich erarbeiteten Wohlstands für Waffenproduktion und militärische Infrastruktur auszugeben. Laut SIPRI wurden 2025 weltweit 2,887 Billionen US-Dollar für Militärausgaben ausgegeben. Lieber 10-mal vergebens verhandeln und beim 11. Versuch einen ersten Erfolg zur Deeskalation erzielen.

Papst Leo XIV. aus der Enzyklika Magnifica Humanitas:

193: Das Wachstum der Rüstungsindustrie ist in einigen Ländern zu einem Schlüsselsektor der Wirtschaft geworden… Die Rüstungsindustrie und die Länder, die Waffen liefern, profitieren von einem Markt, der gerade dank der Konflikte gedeiht.

192: Heute ist es … wichtiger denn je, die Überwindung der Theorie des „gerechten Krieges“ zu bekräftigen, die allzu oft herangezogen wird, um alle möglichen Kriege zu rechtfertigen… Der Rückgriff auf Stärke, Gewalt und Waffen zeugt von einer Beziehungsarmut, die stets verheerende Folgen für die Zivilbevölkerung hat.

„Man darf eine Aufrüstung, die Unsicherheit vergrößert, Investitionen in Bildung und Gesundheit schmälert, das Vertrauen in die Diplomatie widerlegt und Eliten bereichert, denen das Gemeinwohl gleichgültig ist, nicht Verteidigung nennen.“

Papst Leo aus seiner Reise in Spanien