Ein junger Verwandter fragt mich zunehmend verzweifelt, wie ich das so sehe „mit dieser Welt“? Er habe, sagt er, „schreckliche Angst vor der Zukunft“ , ich solle ihm doch „bitte, bitte“ erklären, wie ich das empfinde „mit PutinTrumpMerzHofreiterPistorius und all den anderen Gestalten“. Warum, fragt er, „schreien die alle so nach Waffen?“
Und ich, ich sitze da, grüble, was ich dem 17-Jährigen antworten soll, mir geht es ja selbst so, dass ich die Zukunft ziemlich düster sehe, dass es mir vor ein paar Tagen sprichwörtlich in den Magen fuhr, als ich im Radio hörte, dass die EU-Präsidentin Ursula von der Leyen 800 Milliarden Euro in die Aufrüstung stecken will und dass die Nochnichtregierungskoalition aus CDU/CSU und SPD gemeinsam mit den aus der Regierung abgewählten Grünen ebenfalls Hunderte von Milliarden, faktisch grenzenlos viel Geld in Waffen investieren wird: „whatever it takes“.